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Das Märchen der atmenden Wände

Ein 4-Personen-Haushalt setzt täglich zwischen acht und zwölf Liter Wasser in Form von Wasserdampf frei. Dampfdiffusion ist ein passiver Vorgang, der abhängig ist von der relativen Luftfeuchte und Temperatur die unterschiedlichen Wasserdampfteildrücke innerhalb und außerhalb des Gebäudes erzeugt. Im Winter ist der Duck der Innenseite höher – es erfolgt eine Diffusion nach außen, im Sommer erfolgt der Vorgang in umgekehrter Richtung.

Der Wasserdampftransport kann nur zu geringsten Teilen auf dem Weg durch die Außenbauteile stattfinden (ca. 0,3 Liter/m²). Die Feuchte muss also durch kontrollierte Lüftung und nicht durch Diffusion aus dem Gebäude gebracht werden. Den Begriff der atmenden Wand gibt es nicht – Feuchtigkeit muss hinausgelüftet werden.

FischerHaus GmbH & Co. KG
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